herzlich willkommen! hier stellt sich die frauenstraße 24 vor, ein besonderes haus mit einer besonderen kneipe.

die "f24" sollte anfang der 1970er jahre abgerissen werden, doch eine der ersten und längsten hausbesetzungen in der bundesrepublik deutschland, welche bis 1981 dauerte, verhinderte dies. schon damals befand sich hier eine kneipe, die von den besetzer_innen als treffpunkt und zur finanzierung von aktionen und prozessen betrieben wurde. auf dem abgebildeten wandbild hielt maler gerd meyerradken viele der damaligen aktiven fest. das haus wurde vorm abriss gerettet und die kneipe blieb und ist nun seit über zwei jahrzehnten in trägerschaft des gleichnamigen vereins. dies bedeutet konkret: wir arbeiten nicht-kommerziell, eventuelle gewinne kommen der kulturarbeit zugute. und: alle wichtigen entscheidungen werden nicht von einem allein, sondern im verein gefällt und umgesetzt.

das kulturschaffen in der f24 reicht von konzerten über lesungen und ausstellungen bis zu filmvorführungen. wir wollen vor allem kultur „von unten“ eine bühne bieten - vorschläge und mitarbeit sind immer willkommen. der verein sieht sich humanistischen und emanzipatorischen idealen verpflichtet, gerne stellen wir unseren hinterraum für veranstaltungen entsprechenden charakters zur verfügung. private feste sind ebenfalls möglich.

natürlich wollen wir, dass unsere angebote (und auch der wohnraum hier im haus) für möglichst alle erschwinglich bleiben, aber das ist nicht leicht und unsere preise ähneln doch stark denen anderer kneipen. immerhin: wir haben den kaffeepreis gesenkt und die politische qualität beibehalten: unser kaffee wird von genossenschaftlich organisierten kleinbauern in den aufstandsgebieten in chiapas/südmexiko ökologisch angebaut.